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Literatur-Café mit Elke Bohn

Am 2. Juni besuchte Elke Bohn, deutschen Ursprungs und in Spanien lebende österreichische Staatsbürgerin und ehemalige Lehrerin der DSM, die Deutsche Schule Madrid. Sie war von der Schule zum letzten Literatur-Café dieses Schuljahres eingeladen worden. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Elke Bohn erzählte uns ihre interessante und sehr spannende Geschichte. Da sie im Jahr 1942 während des Zweiten Weltkrieges in Betschkerek (ehemaliges Jugoslawien) als sogenannte Donauschwäbin geboren wurde, waren ihre Kindheitsjahre geprägt von Krieg und Flucht. Sie berichtete mithilfe zahlreicher Fotos auf sehr eindrucksvolle Weise von ihren frühen Kindheitsjahren in einem Konzentrationslager, der Flucht der Familie über Budapest nach Österreich, ihrer Kindheit im katalanischen Teil der Pyrenäen zu Zeiten des Franco-Regimes und ihrer Jugend in Wien. Gerade im aktuellen Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine war ihr Vortrag sehr berührend: Elke Bohn brachte als Zeitzeugin einen Teil Weltgeschichte in die DSM – einen Teil Weltgeschichte, der Parallelen zum aktuellen Weltgeschehen herstellen lässt. Ihr Besuch war ein Impuls, dass wir - auch vor dem Hintergrund der europäischen Idee im 21. Jahrhundert - das Ziel eines friedvollen Miteinanders in Zukunft nicht aus den Augen verlieren dürfen und uns immer wieder aktiv mit Themen wie Heimat, Zugehörigkeit und Identität beschäftigen müssen. Wir bedanken uns herzlich für ihren unvergesslichen Besuch. Nicolás de la Fuente Malagón (11c) Die bei der Veranstaltung gesammelten Spenden gingen an die Deutsche Schule in Kiew https://www.betterplace.me/hilfe-fuer-die-deutsche-schule-kiew