Bund-Länder-Inspektionen (BLI)

Bund-Länder-Inspektion 2.0 (25.-29. April 2016)


Die Deutsche Schule Madrid erfüllt auch nach der 2. Bund-Länder-Inspektion weiterhin alle Bedingungen für die Erneuerung des Gütesiegels „Exzellente Deutsche Auslandsschule“. (Gesamtnote: 3,3 bei einer möglichen Bestnote von 4)

Das Gesamtergebnis der Bund-Länder-Inspektion ist nachzulesen im Inspektionsbericht, den wir an dieser Stelle der gesamten Schulgemeinde zur Verfügung stellen.

  • Gütesiegel und Qualitätsprofil der DS Madrid

  • Abschlussbericht der BLI 2.0

  • Allgemeine Information zur Bund-Länder-Inspektion 2.0

    Der erste, auf vier Jahre ausgelegte Zyklus der Bund-Länder-Inspektionen (BLI) Deutscher Auslandsschulen (DAS) wurde 2013 abgeschlossen. Die Bilanzierung durch die ZfA als auch durch die wissenschaftliche Begleitung haben gezeigt, dass die Elemente der BLI und das Verfahren selbst in den Schulen vielfältige nachhaltige Schulentwicklungsprozesse ausgelöst haben. Der Folgezyklus der BLI würde nun in einem weiterentwickelten Verfahren die erreichten Qualitätsstandards sichern und die stetige Qualitätsentwicklung und -sicherung evaluieren und unterstützen.

    Das aktuelle Reformkonzept im deutschen Auslandsschulwesen zielt u.a. auch darauf, den Deutschen Schulen im Ausland eine noch höhere Eigenverantwortung zu übertragen und die personelle wie finanzielle Förderung weiter zu flexibilisieren. Das Evaluations- und Steuerungsinstrument der BLI sichert in diesem Kontext bei entsprechender unternehmerischer Trägerschaft der Deutschen Auslandsschulen die Ziele der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik wie die hohen Qualitätsanforderungen deutscher Bildungsgänge und Abschlüsse. Alle Reformbestrebungen korrespondieren mit der Notwendigkeit einer effizienten Ergebniskontrolle durch Bund-Länder-Inspektionen im Rahmen eines Pädagogischen Qualitätsmanagements.

    Dies gilt insbesondere für eine Weiterentwicklung der Lernkultur: eine Kompetenzorientierung bei der Gestaltung der Lehr-Lernprozesse sowie binnendifferenziertes Arbeiten in heterogenen Lerngruppen und entsprechende Fördermaßnahmen.

    Mit Hilfe der Informationsbroschüre „Bund-Länder-Inspektion Deutscher Schulen im Ausland“ können sich alle Interessierten der Schulgemeinschaft einen allgemeinverständlichen Überblick über Ziele, Struktur, Durchführung und Ergebnisse einer BLI verschaffen.

  • Broschüre der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen – BLI 2.0


    1. Bund-Länder-Inspektion (02. – 08. Oktober 2010)


    Als neues Instrument der Qualitätssicherung und -entwicklung wurde mit Beginn des Jahres 2007 für alle Deutsche Schulen im Ausland die Bund-Länder-Inspektion (BLI) als verbindlicher Baustein der Pädagogischen Qualitätsentwicklung festgegelegt. "Inspektion" bedeutet soviel wie "Einsichtnahme". Die BLI soll systematisch und datengestützt Einsicht nehmen in die Arbeit der Auslandsschulen. Rahmen der Inspektion werden alle Gruppen der Schulgemeinschaft interviewt und sämtliche Bereiche der Schule einer genauen Evaluation unterzogen.


    Die 1. Bund-Länder-Inspektion an der DS Madrid kam schließlich zu dem Ergebnis, dass die DS Madrid in besonderem Maße alle Kriterien für die Vergabe des Gütesiegels "Exzellente Deutsche Auslandsschule" erfüllt!

    In allen Untersuchungsbereichen erreicht die DS Madrid entweder die Bewertungskategorie 3 oder die Kategorie 4. Dies ergibt im Durchschnitt eine „Endnote“ von 3,4 (das entspricht in etwa der Note „sehr gut“)!


    Das Gesamtergebnis der Bund-Länder-Inspektion ist nachzulesen im Inspektionsbericht, den wir an dieser Stelle der gesamten Schulgemeinde zur Verfügung stellen möchten.

  • Gesamtergebnis BLI 1

  • Inspektionsbericht BLI 1


  • Allgemeine Information zur 1. Bund-Länder-Inspektion

    Die Schulinspektionen werden gemeinsam von Bund und Ländern durchgeführt. Die BLI stellt die Schulqualität durch eine mehrtägige Inspektion fest.

    In der Vorbereitungsphase des Schulbesuchs analysiert das Inspektionsteam zuvor eingereichte Schuldaten und Dokumente.

    Im Zentrum der Inspektion stehen Unterrichtsbesuche bei möglichst vielen Lehrkräften. Wichtig ist der Hinweis, dass nicht die unterrichtliche Kompetenz des einzelnen Lehrers festgestellt, sondern das Unterrichtsprofil der Schule als Ganzes erfasst wird. Deshalb erhalten die Lehrkräfte auch keine individuellen Rückmeldungen. Festgestellt wird allein: "So ist der Unterricht an dieser Schule!"

    Neben der Analyse von Dokumenten und den Unterrichtsbesuchen sind leitfadengestützte Interviews mit allen am Schulleben beteiligten Gruppen sowie ein Schulrundgang die wesentlichen Informationsquellen der Inspektoren.

    Am Ende des Schulbesuchs bekommt die Schule unmittelbar ein erstes mündliches Feedback. Die ersten Eindrücke und Ergebnisse der Inspektion werden der gesamten Schulöffentlichkeit präsentiert. Nach Abschluss der Inspektion bewertet die Schule die Professionalität der Inspektoren mittels eines Evaluationsbogens. Einige Wochen später erhält die Schule den schriftlichen Inspektionsbericht. Dieser Bericht zeigt der Schule Entwicklungspotenziale auf, schließt aber keine Schulberatung oder gar konkrete Handlungsanweisungen ein. Abschließend kann die Schule zu diesem Bericht eine Stellungnahme abgeben.